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Integreater e.V. besucht am 12.12.2011 die WiF Mädchengruppe (WiM)

Ihr eigener Bildungserfolg hat dabei eine Vorbildfunktion und soll sowohl Eltern als auch Kindern bewusst machen, dass auch Kinder mit Migrationshintergrund erfolgreich sein können. Aufgrund von Sprach- und Bildungsdefiziten haben gerade diese Kinder schlechtere Ausgangsbedingungen für ihren Bildungserfolg. InteGREATer e.V. möchte vermitteln, dass der Faktor Bildung eine bedeutendere Rolle im Leben junger Menschen einnehmen muss.
Mehr Informationen über InteGREATer e.V. finden Sie im Internet auf der Homepage von InteGREATer: www.integreater.de
Abschlußveranstaltung des Projektes "Schatztruhen des Lebens" am 30.11.2011
In Kooperation und den Räumen der evangelischen Ringkirchengemeine "An der Ringkirche 3 - 65185 Wiesbaden"
Das Abschlussfest des Biografie- und Erinnerungsprojektes „Schatztruhen des Lebens II“ fand am Mittwoch, den 30. November 2011 in der Zeit von 15.00 - 17.00 Uhr in den Räumen der Ringkirchen Gemeinde statt.
Ziel der Abschlussveranstaltung war die Seniorinnengruppe aus dem Projekt „Schatztruhen des Lebens“, die aus 7 Wiesbadener Frauen mit unterschiedlichen Migrations- und kulturellen Erfahrungen aus dem Iran, der Türkei, Serbien, Afghanistan und Marokko kommen, mit einer Gruppe von deutschen Seniorinnen in Kontakt zu bringen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, über ihre unterschiedlichen und ähnlich erlebten Geschichten in Gespräch und Austausch zu kommen.
Die Seniorinnengruppe hat die aus dem Projekt „Schatztruhen des Lebens“ gewonnenen, biografischen Erkenntnisse in folgenden Formen vorgestellt:
- Ausstellung von Fotos (verschiedene Lebensabschnitte wie Kindheit, Migration, Leben in Deutschland usw.)
- Ausstellung von Schatzkisten, welche die Teilnehmerinnen selbst gestaltet und eingerichtet haben und die symbolisch für ihre individuellen Lebensgeschichten und ihre Kompetenzen- gefüllt mit Gegenständen und ihren biografischen künstlerische Objekten- stehen
- Lesung von selbstverfassten autobiografischen Geschichten in den jeweiligen Muttersprachen und in Deutsch
- Lesung wurde von Live-Musik untermahlt
- WiF Seniorinnen-Gruppe hat ein Buffet mit orientalischen Fingerfood-Spezialitäten und Tee aus dem Samowar organisiert.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Schulze-Falk, die die Seniorengruppe der evangelischen Ringkirchengemeinde leitet wurde angesprochen, ob es möglich sei, dass die deutschen Senioren auch bei Gelegenheit eine Veranstaltung im WiF besuchen können.
Den Teilnehmerinnen des Projektes „Schatztruhen des Lebens“ wurden Blumen und ein symbolisches Geschenk für ihre aktive und reflexive Teilnahme überreicht.
Behjat Mehdizadeh
Leiterin des Projektes
Elternbildungsreihe im Frauenfrühstück
Einmal im Monat findet im Frauenfrühstück ein Elternangebot aus der
Elternbildungsreihe statt. „Die Elternbildung ist ein gesetzlicher Auftrag und
gemäß SGB VIII § 16 auf die Bedürfnisse und Interessen sowie Erfahrungen von
Familien unterschiedlichster Lebenslagen ausgerichtet.“ In Zusammenarbeit mit
der Fachstelle Elternbildung/Amt für Soziale Arbeit in Wiesbaden möchten wir
insbesondere bildungsbenachteiligte Mütter mit Migrationshintergrund mit dem
Angebot der Elternbildung erreichen.
Die Elternbildungsreihe „ermöglicht den intensiven Austausch zwischen Eltern
und hilft dabei, Antworten auf die unterschiedlichsten Erziehungsfragen zu
erhalten.“ Zu spezifischen Elternthemen werden Referentinnen eingeladen, die
über Erziehungs- und Gesundheitsfragen aufklären und den Frauen die
Möglichkeit geben, offene Fragen an sie zu richten und mitzudiskutieren.
Ziel ist es Mütter in Erziehungsfragen zu stärken, sie in die Bildungsprozesse
ihrer Kinder stärker einzubeziehen, um somit auch entscheidenden Einfluss auf
die Schullaufbahn und den Bildungserfolg der Kinder zu haben.
Problemlage:
Wie selbstverständlich konsumieren Jugendliche täglich Produkte ohne zu wissen oder zu hinterfragen, wie sie verarbeitet und hergestellt werden und wie sie sich auf Umwelt und Gesundheit auswirken:
- Lippenpflegestifte und Cremes mit Paraffinen, die nicht die Haut pflegen sondern austrocknen und „süchtig“ machen.
- Erfrischungsgetränke mit Fettsäuren, Joghurt mit Erdbeergeschmack ohne jede Erdbeere oder Pizza mit Käseimitat, das aus Pflanzenfett, Wasser, Eiweißpulver und Aromen besteht. Ein Blick auf die Zutatenliste der Lebensmittel zeigt, wie künstlich unsere Nahrung mittlerweile sein kann. Eine Vielzahl von Lebensmitteln wird zielgruppengenau und marktgerecht konstruiert - damit sie so schmecken und aussehen, wie Verbraucher dies angeblich wünschen.
- Die Verwendung von umweltbelastenden Verpackungen, wie diversen Plastikflaschen und - verpackungen, Alu-Dosen usw..
Zielgruppe:
Mädchen zwischen 12 - 15 Jahren mit „Migrationshintergrund“.
Ziel:
- gesellschafts- und sozialpolitisch zu sensibilisieren,
- eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen und nachhaltig zu verändern
- Vermittlung eines kritischen selbstbestimmten Umgangs mit Werbung
Projektinhalte:
- Fertiggerichte und Fastfood
- Industrielle Landwirtschaft
- Industrielle Tierhaltung
- Aroma, Farbstoffe und Zusatzstoffe in Nahrung
- Chemikalien in Kosmetika
- Klima und umweltfreundlich einkaufen
Methode:
wöchentliche Treffs á 2 Stunden mit
- Exkursionen: regionaler Bio-Bauernhof, Verbraucherzentrale in Hessen, Untersuchung von Lebensmitteln und
- Kosmetika anhand der Zutatenliste,
- Seife und Kosmetika selbst herstellen,
- gesund und vollwertig kochen
Zeitraum:
Juni 2011 - März 2012







