Projekte


InteGREATer
Schatztruhe Elternbildungsreihe Cola, Hamburger und Labello

Integreater e.V. besucht am 12.12.2011 die WiF Mädchengruppe (WiM)

InteGREATerinnen und WiF-Mädchengruppe
 
Am 12.12.2012 besuchte InteGREAter e.V. die Mädchengruppe im WiF. InteGREATer e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der von seinen Mitgliedern, Spenden und vom Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa finanziert wird. InteGREATer sind erfolgreiche und engagierte junge Menschen mit Migrationshintergrund, die in Schulen bei Elternabenden für Bildung werben und den Menschen dort mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die ehrenamtlichen InteGREATerinnen haben Mütter und WiF-Mädchen über unterschiedliche Wege im deutschen Bildungssystem aufgeklärt und über nützliche Unterstützungsangebote informiert.
Ihr eigener Bildungserfolg hat dabei eine Vorbildfunktion und soll sowohl Eltern als auch Kindern bewusst machen, dass auch Kinder mit Migrationshintergrund erfolgreich sein können. Aufgrund von Sprach- und Bildungsdefiziten haben gerade diese Kinder schlechtere Ausgangsbedingungen für ihren Bildungserfolg. InteGREATer e.V. möchte vermitteln, dass der Faktor Bildung eine bedeutendere Rolle im Leben junger Menschen einnehmen muss.

Mehr Informationen über InteGREATer e.V. finden Sie im Internet auf der Homepage von InteGREATer: www.integreater.de

nach oben

Abschlußveranstaltung des Projektes "Schatztruhen des Lebens" am 30.11.2011

In Kooperation und den Räumen der evangelischen Ringkirchengemeine "An der Ringkirche 3 - 65185 Wiesbaden"

Das Abschlussfest  des Biografie- und Erinnerungsprojektes „Schatztruhen des Lebens II“ fand am Mittwoch, den 30. November 2011 in der Zeit von 15.00 - 17.00 Uhr in den Räumen der Ringkirchen Gemeinde statt.
Ziel der Abschlussveranstaltung war die Seniorinnengruppe aus dem Projekt „Schatztruhen des Lebens“, die aus 7 Wiesbadener Frauen mit unterschiedlichen Migrations- und kulturellen Erfahrungen aus dem Iran, der Türkei, Serbien, Afghanistan und Marokko kommen, mit einer Gruppe von deutschen Seniorinnen in Kontakt zu bringen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, über ihre unterschiedlichen und ähnlich erlebten Geschichten in Gespräch und Austausch zu kommen.
Die Seniorinnengruppe hat die aus dem Projekt  „Schatztruhen des Lebens“ gewonnenen, biografischen Erkenntnisse in folgenden Formen vorgestellt:

  • Ausstellung von Fotos (verschiedene Lebensabschnitte wie Kindheit, Migration, Leben in Deutschland usw.)
  • Ausstellung von Schatzkisten, welche die Teilnehmerinnen selbst gestaltet und eingerichtet haben und die symbolisch für ihre individuellen Lebensgeschichten und ihre Kompetenzen- gefüllt mit Gegenständen und ihren biografischen künstlerische Objekten- stehen
  • Lesung von selbstverfassten autobiografischen Geschichten in den jeweiligen Muttersprachen und in Deutsch
  • Lesung wurde von Live-Musik untermahlt
  • WiF Seniorinnen-Gruppe hat ein Buffet mit orientalischen Fingerfood-Spezialitäten und Tee aus dem Samowar organisiert.
Zum Betrachten der Bilder, bitte auf eines der kleinen Vorschaubilder klicken.

Die deutschen Seniorinnen waren von den Lebensgeschichten und der Ausstellung sehr berührt.  Zwischen den Teilnehmerinnen der Projektgruppe und den Seniorinnen aus der Ringkirchengemeinde kam es zu einem sehr angeregten Austausch.
Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Schulze-Falk, die die Seniorengruppe der evangelischen Ringkirchengemeinde leitet wurde angesprochen, ob es möglich sei, dass die  deutschen Senioren auch bei  Gelegenheit eine Veranstaltung im WiF besuchen können.
Den Teilnehmerinnen des Projektes „Schatztruhen des Lebens“  wurden Blumen und ein symbolisches Geschenk für ihre aktive und reflexive Teilnahme überreicht.

Behjat Mehdizadeh
Leiterin des Projektes

nach oben

Elternbildungsreihe im Frauenfrühstück

Einmal im Monat findet im Frauenfrühstück ein Elternangebot aus der Elternbildungsreihe statt. „Die Elternbildung ist ein gesetzlicher Auftrag und gemäß SGB VIII § 16 auf die Bedürfnisse und Interessen sowie Erfahrungen von Familien unterschiedlichster Lebenslagen ausgerichtet.“ In Zusammenarbeit mit der Fachstelle Elternbildung/Amt für Soziale Arbeit in Wiesbaden möchten wir insbesondere bildungsbenachteiligte Mütter mit Migrationshintergrund mit dem Angebot der Elternbildung erreichen. Die Elternbildungsreihe „ermöglicht den intensiven Austausch zwischen Eltern und hilft dabei, Antworten auf die unterschiedlichsten Erziehungsfragen zu erhalten.“ Zu spezifischen Elternthemen werden Referentinnen eingeladen, die über Erziehungs- und Gesundheitsfragen aufklären und den Frauen die Möglichkeit geben, offene Fragen an sie zu richten und mitzudiskutieren. Ziel ist es Mütter in Erziehungsfragen zu stärken, sie in die Bildungsprozesse ihrer Kinder stärker einzubeziehen, um somit auch entscheidenden Einfluss auf die Schullaufbahn und den Bildungserfolg der Kinder zu haben.

nach oben

Problemlage:

Wie selbstverständlich konsumieren Jugendliche täglich Produkte ohne zu wissen oder zu hinterfragen, wie sie verarbeitet und hergestellt werden und wie sie sich auf Umwelt und Gesundheit auswirken:

  • Lippenpflegestifte und Cremes mit Paraffinen, die nicht die Haut pflegen sondern austrocknen und „süchtig“ machen.
  • Erfrischungsgetränke mit Fettsäuren, Joghurt mit Erdbeergeschmack ohne jede Erdbeere oder Pizza mit Käseimitat, das aus Pflanzenfett, Wasser, Eiweißpulver und Aromen besteht. Ein Blick auf die Zutatenliste der Lebensmittel zeigt, wie künstlich unsere Nahrung mittlerweile sein kann. Eine Vielzahl von Lebensmitteln wird zielgruppengenau und marktgerecht konstruiert - damit sie so schmecken und aussehen, wie Verbraucher dies angeblich wünschen.
  • Die Verwendung von umweltbelastenden Verpackungen, wie diversen Plastikflaschen und - verpackungen, Alu-Dosen usw..
Was steckt in Cola, Hamburger, Labello und Co.? Werden wir als Verbraucher genügend informiert? Oder werden wir sogar bewusst getäuscht? Wie umweltfreundlich sind die Produkte verpackt? Wer steckt hinter der Konsummaschinerie und welche Ziele werden verfolgt?

Zielgruppe:

Mädchen zwischen 12 - 15 Jahren mit „Migrationshintergrund“.

Ziel:

  • gesellschafts- und sozialpolitisch zu sensibilisieren,
  • eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen und nachhaltig zu verändern
  • Vermittlung eines kritischen selbstbestimmten Umgangs mit Werbung

Projektinhalte:

  • Fertiggerichte und Fastfood
  • Industrielle Landwirtschaft
  • Industrielle Tierhaltung
  • Aroma, Farbstoffe und Zusatzstoffe in Nahrung
  • Chemikalien in Kosmetika
  • Klima und umweltfreundlich einkaufen

Methode:

wöchentliche Treffs á 2 Stunden mit

  • Exkursionen: regionaler Bio-Bauernhof, Verbraucherzentrale in Hessen, Untersuchung von Lebensmitteln und
  • Kosmetika anhand der Zutatenliste,
  • Seife und Kosmetika selbst herstellen,
  • gesund und vollwertig kochen

Zeitraum:

Juni 2011 - März 2012

nach oben