Problemlage:

Wie selbstverständlich konsumieren Jugendliche täglich Produkte ohne zu wissen oder zu hinterfragen, wie sie verarbeitet und hergestellt werden und wie sie sich auf Umwelt und Gesundheit auswirken:

  • Lippenpflegestifte und Cremes mit Paraffinen, die nicht die Haut pflegen sondern austrocknen und „süchtig“ machen.
  • Erfrischungsgetränke mit Fettsäuren, Joghurt mit Erdbeergeschmack ohne jede Erdbeere oder Pizza mit Käseimitat, das aus Pflanzenfett, Wasser, Eiweißpulver und Aromen besteht. Ein Blick auf die Zutatenliste der Lebensmittel zeigt, wie künstlich unsere Nahrung mittlerweile sein kann. Eine Vielzahl von Lebensmitteln wird zielgruppengenau und marktgerecht konstruiert - damit sie so schmecken und aussehen, wie Verbraucher dies angeblich wünschen.
  • Die Verwendung von umweltbelastenden Verpackungen, wie diversen Plastikflaschen und - verpackungen, Alu-Dosen usw..
Was steckt in Cola, Hamburger, Labello und Co.? Werden wir als Verbraucher genügend informiert? Oder werden wir sogar bewusst getäuscht? Wie umweltfreundlich sind die Produkte verpackt? Wer steckt hinter der Konsummaschinerie und welche Ziele werden verfolgt?

Zielgruppe:

Mädchen zwischen 12 - 15 Jahren mit „Migrationshintergrund“.

Ziel:

  • gesellschafts- und sozialpolitisch zu sensibilisieren,
  • eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen und nachhaltig zu verändern
  • Vermittlung eines kritischen selbstbestimmten Umgangs mit Werbung

Projektinhalte:

  • Fertiggerichte und Fastfood
  • Industrielle Landwirtschaft
  • Industrielle Tierhaltung
  • Aroma, Farbstoffe und Zusatzstoffe in Nahrung
  • Chemikalien in Kosmetika
  • Klima und umweltfreundlich einkaufen

Methode:

wöchentliche Treffs á 2 Stunden mit

  • Exkursionen: regionaler Bio-Bauernhof, Verbraucherzentrale in Hessen, Untersuchung von Lebensmitteln und
  • Kosmetika anhand der Zutatenliste,
  • Seife und Kosmetika selbst herstellen,
  • gesund und vollwertig kochen

Zeitraum:

Juni 2011 - März 2012

Integreater e.V. besucht am 12.12.2011 die WiF Mädchengruppe (WiM)

InteGREATerinnen und WiF-Mädchengruppe

Am 12.12.2012 besuchte InteGREAter e.V. die Mädchengruppe im WiF. InteGREATer e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der von seinen Mitgliedern, Spenden und vom Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa finanziert wird. InteGREATer sind erfolgreiche und engagierte junge Menschen mit Migrationshintergrund, die in Schulen bei Elternabenden für Bildung werben und den Menschen dort mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die ehrenamtlichen InteGREATerinnen haben Mütter und WiF-Mädchen über unterschiedliche Wege im deutschen Bildungssystem aufgeklärt und über nützliche Unterstützungsangebote informiert.
Ihr eigener Bildungserfolg hat dabei eine Vorbildfunktion und soll sowohl Eltern als auch Kindern bewusst machen, dass auch Kinder mit Migrationshintergrund erfolgreich sein können. Aufgrund von Sprach- und Bildungsdefiziten haben gerade diese Kinder schlechtere Ausgangsbedingungen für ihren Bildungserfolg. InteGREATer e.V. möchte vermitteln, dass der Faktor Bildung eine bedeutendere Rolle im Leben junger Menschen einnehmen muss.

Mehr Informationen über InteGREATer e.V. finden Sie im Internet auf der Homepage von InteGREATer: www.integreater.de

Abschlußveranstaltung des Projektes "Schatztruhen des Lebens" am 30.11.2011

In Kooperation und den Räumen der evangelischen Ringkirchengemeine "An der Ringkirche 3 - 65185 Wiesbaden"

Das Abschlussfest  des Biografie- und Erinnerungsprojektes „Schatztruhen des Lebens II“ fand am Mittwoch, den 30. November 2011 in der Zeit von 15.00 - 17.00 Uhr in den Räumen der Ringkirchen Gemeinde statt.
Ziel der Abschlussveranstaltung war die Seniorinnengruppe aus dem Projekt „Schatztruhen des Lebens“, die aus 7 Wiesbadener Frauen mit unterschiedlichen Migrations- und kulturellen Erfahrungen aus dem Iran, der Türkei, Serbien, Afghanistan und Marokko kommen, mit einer Gruppe von deutschen Seniorinnen in Kontakt zu bringen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, über ihre unterschiedlichen und ähnlich erlebten Geschichten in Gespräch und Austausch zu kommen.
Die Seniorinnengruppe hat die aus dem Projekt  „Schatztruhen des Lebens“ gewonnenen, biografischen Erkenntnisse in folgenden Formen vorgestellt:

  • Ausstellung von Fotos (verschiedene Lebensabschnitte wie Kindheit, Migration, Leben in Deutschland usw.)
  • Ausstellung von Schatzkisten, welche die Teilnehmerinnen selbst gestaltet und eingerichtet haben und die symbolisch für ihre individuellen Lebensgeschichten und ihre Kompetenzen- gefüllt mit Gegenständen und ihren biografischen künstlerische Objekten- stehen
  • Lesung von selbstverfassten autobiografischen Geschichten in den jeweiligen Muttersprachen und in Deutsch
  • Lesung wurde von Live-Musik untermahlt
  • WiF Seniorinnen-Gruppe hat ein Buffet mit orientalischen Fingerfood-Spezialitäten und Tee aus dem Samowar organisiert.
Die deutschen Seniorinnen waren von den Lebensgeschichten und der Ausstellung sehr berührt.  Zwischen den Teilnehmerinnen der Projektgruppe und den Seniorinnen aus der Ringkirchengemeinde kam es zu einem sehr angeregten Austausch.
Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Schulze-Falk, die die Seniorengruppe der evangelischen Ringkirchengemeinde leitet wurde angesprochen, ob es möglich sei, dass die  deutschen Senioren auch bei  Gelegenheit eine Veranstaltung im WiF besuchen können.
Den Teilnehmerinnen des Projektes „Schatztruhen des Lebens“  wurden Blumen und ein symbolisches Geschenk für ihre aktive und reflexive Teilnahme überreicht.

Behjat Mehdizadeh
Leiterin des Projektes

Zum Betrachten der Bilder, bitte mit der Maus über eines der Vorschaubilder fahren.


WiF Henna Abend am 11. Mai 2012 im Tattersall

In orientalischen Ländern ist der Hennaabend der Abschied der Braut von Familie, Eltern und Freunden und wird ein Tag vor der Hochzeit gefeiert. Das Fest findet entweder zu Hause bei der Familie der Braut oder in einem kleinen Festsaal statt und ist reine Frauensache. Reine Frauensache ist auch der „WiF- Hennaabend“, der am 11. Mai 2012 im Bürgerhaus Tattersall stattfand. Geladen waren Frauen, Mädchen und Kinder aller Nationen und Religionen. Die Resonanz, der regelmäßig stattfindenden Hennaabende, ist groß. Mit Begeisterung nehmen Frauen an diesem Angebot teil, da dies für viele eine der wenigen Möglichkeiten ist, fern von männlichen Blicken, in ausgelassener Stimmung zu tanzen und zu feiern. Zum Fest kamen ca. 200 Frauen und Kinder. Bemerkenswert war diesmal die nationale Durchmischung der anwesenden Frauen. Neben Frauen in deren Ländern Hennaabende zur Tradition gehören und gerne gefeiert wird, waren auch viele Frauen aus anderen Ländern und Kulturen, wie z.B. China, Russland, Südamerika etc. anwesend. Auch deutsche Frauen haben mit großer Begeisterung am Fest teilgenommen, getanzt und sich von der Stimmung einfangen lassen.

Musikalisch wurde der Abend durch die orientalische DJane Bouchra begleitet, die durch ihr breites Repertoire an internationaler Musik keine Wünsche offen ließ. Neben der Musik wurden auch die Aufführung einer türkischen Hennaabend-Zeremonie, eine Modenschau und ein Tanzwettbewerb für Frauen und Kinder geboten. Den krönenden Abschluss fand der Abend in der Prämierung der Gewinnerinnen des Tanzwettbewerbs. Alles in allem war es wieder ein sehr gelungener Abend. Wir freuen uns auf den nächsten Hennaabend, der am 02. November 2012, wieder im Tattersall stattfinden wird.

Das WiF wird 5 Jahre alt

Bericht des Wiesbadener Tagblatts

Zum Betrachten der Bilder, bitte mit der Maus über eines der Vorschaubilder fahren..





Zum Betrachten der Bilder, bitte mit der Maus über eines der Vorschaubilder fahren..


Barrierefrei mobil - Frauen orientieren sich in Wiesbaden

Leitung

Birgit Rittershofer

Durch dieses Projekt werden interessierte Frauen unterstützt, ihre Eigenmobilität zu stärken, sich in „ihrer“ Stadt zurechtzufinden und somit den Alltag besser zu meistern. In verschiedenen Modulen wird erklärt und anschaulich gemacht, wo „frau“ was findet und welche interessanten Angebote für Frauen und Familien in Wiesbaden angeboten werden.

Behandelt werden Themen wie:

  • Orientierung in der Stadt
  • Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel
  • Behörden und Ämter
  • Arbeitsleben
  • Kinder und Gesundheit
  • Kunst und Kultur
  • Sport
  • Politik

Die Kursteilnehmerinnen haben die Möglichkeit, an Ausflüge zu verschiedenen Behörden und Sehenswürdigkeiten Wiesbadens teilzunehmen.

Zeitraum

7 Termine, ab dem 31.10.2012 immer mittwochs Vormittag
von 10:00 bis 12:00 Uhr

Anmeldung ist unbedingt erforderlich

Biodanza: Tanz, Entspannung, Lebensfreude

Leitung

Christa Katharina Holzinger, Diplom Pädagogin und Studienrätin

Als internationales Frauen- und Mädchen- Begegnungs- und Beratungszentrum ist das WiF in erster Linie eine Anlaufstelle für Frauen mit Migrationshintergrund. Unserer Erfahrung nach sind Migrationserlebnisse, auch wenn sie keine Flucht oder Traumatisierung einschließen, oft durch besondere psychosoziale Belastungen gekennzeichnet. Fremdheit ist nicht nur ein Gefühl der sozialen Abgrenzung, sondern oft auch eine individuelle Erfahrung und eine Suche nach dem Selbst. Denn zusammen mit den millieuspezifischen Stressbedingungen und mangelnden Sprachkenntnissen kann das Leben in kulturell fremden Umgebungen für die einzelnen Menschen enorme Probleme auslösen, die sich nicht selten in psychosomatischen Krankheitsbildern manifestieren.*
Das wird auch in den neueren Untersuchungen zum Zusammenhang von Migration und Gesundheit bestätigt. Knipper und Bilgin etwa geben an

„dass psychosomatische Beschwerden bei Menschen mit Migrationshintergrund offenbar häufiger anzutreffen sind als bei Nicht-Migranten“ (Knipper/Bilgin 2009, S. 54)**.

Es ist daher sinnvoll, neben Versuchen der sozialen und kulturellen Begegnung die Migrationsarbeit auch auf der individuellen und emotionalen Ebene anzusetzen und die Frauen dazu anzuregen, aus sich selbst heraus tiefgreifende lebensbejahende Gefühle zu entwickeln und aufrechtzuerhalten. Biodanza ist ein bewährtes Konzept, das eine solche Entwicklung stimulieren kann. Es bezeichnet eine tanzpädagogische Methode, die mit Musik, Bewegung und Begegnungen in der Gruppe die individuelle Identität der Teilnehmerinnen stärkt und ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen steigert. Da das Konzept auf nonverbalen Lerntechniken beruht, ist es besonders für Migrantinnen geeignet, die oft über unzureichende Deutschkenntnisse verfügen.***

Methode

Biodanza wurde vor ca. 50 Jahren von dem chilenischen Psychologen Rolando Toro entwickelt und bedeutet "Tanz des Lebens": bios (griech. Leben) und danza (span. Tanz). Toro verband uraltes Wissen über die Heil- und Ausdruckskraft des Tanzes mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Zu Beginn einer Unterrichtseinheit werden die sympathischen Funktionen durch rhythmische, vitalisierende Tänze und aktivierende Musikstücke stimuliert. Dies fördert lebendiges Körperbewusstsein und motorische Integration. Im zweiten Teil werden die Funktionen des parasympathischen Systems gestärkt durch sanfte Musik und langsame, meditative Bewegungen sowie Entspannungsübungen, die harmonisieren, beruhigen und ausgleichen. Das ausgewogene Verhältnis von beiden Bewegungsformen bewirkt eine harmonisierende Wirkung auf neurovegetativer Ebene.

Darüber hinaus arbeitet Biodanza nonverbal mit Bewegung zu Musik und spricht auf neurophysiologischer Ebene eine Region des Stammhirnes an, das limbisch-hypothalamische adaptive System (LHAS). Die Stärkung des LHAS bewirkt eine Herabsetzung des Kortex und erzeugt damit Entspannung.

Weiterhin ist zentral, dass Biodanza ressourcenorientiert arbeitet, indem es an dem gesunden Teil ansetzt und diesen verstärkt. Besonders die Vitalität und die Lebensfreude werden stimuliert.

Zeitraum

6 Veranstaltungen / Beginn: 20.04. 2012

* WiF-Jahresbericht 2008/2009, S.27: „So litten die Frauen unter Anderem an Depressionen, Anpassungsstörungen oder an posttraumatischen Belastungsstörungen, sowie an psychosomatischen Erkrankungen.“

** Migration und Gesundheit. Konrad Adenauer Stiftung e.V., Sankt Augustin/ Berlin 2009

*** Vgl. hierzu WiF-Jahresbericht 2008/2009, S.27 und WiF-Jahresbericht 2010, S.21: Trotz hohem Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung können wir in Beratungsgesprächen vielen Frauen nicht weiterhelfen und sie nicht weiterleiten, aufgrund der mangelnden Deutschkenntnisse und der unzureichenden Versorgung von muttersprachlichen, ärztlichen und psychologischen PsychotherapeutInnen.


Computerkurs für Anfängerinnen

Leitung

Renée Malinowski

Interessierte Frauen können hier Computergrundkenntnisse in „Word“ und Einblicke im Umgang mit dem Internet erlangen. In einer kleinen homogenen Gruppe werden die Frauen an Laptops verschiedene Arbeitsschritte erlernen, um selbstständig einen Lebenslauf und Bewerbungen erstellen zu können. Durch die Möglichkeit, im Internet an div. Online-Jobbörsen zu gelangen, bekommen die Frauen die nötige Sicherheit im Umgang mit einem fremden Medium und werden unterstützend auf den Arbeitsalltag vorbereitet.

Voraussetzungen für den Computerkurs sind ausreichende Deutschkenntnisse, eine regelmäßige Teilnahme, sowie Teamfähigkeit.

Zeitraum

Ab dem 07.09.2012, immer am Freitag
von 14:00 bis 16:30 Uhr

Anmeldung ist unbedingt erforderlich

Therapeutischer Tanz und Bewegung

Leitung

Zakia Roohani, Heilpraktikerin

In der Ruhe liegt die Kraft …….

Oftmals plötzlich, manchmal schleichend, aber jederzeit kann Stress auftreten. Viele Menschen verwenden ihre Zeit und Energie, um Zeit zu gewinnen. Gerade diese Menschen klagen weiterhin über zu wenig von Beidem. Es sind oftmals Frauen, die unter diesem Druck leiden und in Folge Stresserscheinungen und Stresskrankheiten haben.

Es gibt eine Menge Strategien mit Stress umzugehen. In unserem Kurs üben wir gemeinsam mit interessierten Frauen Entspannungstechniken, wie langsame Bewegungen und entspannendes, rituelles Tanzen. In einem Relax-Training geht es um die Fähigkeit der richtigen Bewegung und Informationen über ausgewogene Ernährung. Dies alles können die Frauen ganz leicht erlernen und später ohne Anleitung selbständig weiterführen.

Das Wissen darum, wie sich Stress auf Geist und Körper auswirken und wie wichtig es ist, sich die nötige Zeit für Ruhe und Entspannung zu nehmen, versetzt die Frauen in die Lage, ihre Aufgaben wieder mit Spaß und der nötigen Ruhe erfolgreich zu bewältigen.

immer am letzten Freitag im Monat
von 19:00 bis 21:00 Uhr

Rückkehr in den Arbeitsmarkt

Leitung

Irina Wascheck

Frauen, die sich etwa nach der Kinderpause oder grundsätzlich in den Arbeitsmarkt einfinden möchten, haben die Möglichkeit, sich in Workshops zu den Schwerpunkten „Konflikte“ und „Zeitmanagement“ über den beruflichen Einstieg zu informieren. Neben Tipps, wie „Frau“ sicher die ersten Hürden im Berufsalltag meistert, werden auch zwischenmenschliche Probleme in der Arbeit aufgegriffen und Lösungswege zum realistischen Zeitmanagement zwischen „Familie und Beruf“ vorgestellt.

Zeitraum

27.08. und am 29.10.2012 mit dem Schwerpunkt "Konflikte"
17.09. und am 12.11.2012 mit dem Schwerpunkt "Zeitmanagement"
jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr

Anmeldung ist unbedingt erforderlich

Das WiF-Team sagt DANKE !


Wir bedanken uns ganz herzlich für die freundliche Unterstützung und Ihre Spenden.

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle der FRAPORT AG, Frankfurt am Main für Ihre Spende in Höhe von
€ 1.000,00. Diese ermöglichte es uns, das notwendige Vorhaben, die Anschaffung eines neuen Druckers für unsere Geschäftsräume, umzusetzen und somit den reibungslosen Arbeitsablauf sicherzustellen.

Ebenfalls bedanken wir uns ganz herzlich bei der NASPA Stiftung für die Spende in Höhe von € 1.500,00.
Hiermit konnte die Neuanschaffung des Sitzmobiliars im Wartezimmer ermöglicht werden.

Das WiF-Team sagt DANKE !

Wiesbaden, im Juni 2015

ZONTA Club Wiesbaden unterstützt Treff für Flüchtlingsfrauen und -mädchen im WiF e.V.

WiF-Frauenzentrum wurde vom ZONTA Club Wiesbaden mit einer Spende von € 3.000,- bedacht


Am 24. März 2016 fand in der Rheinstraße 79, Wiesbaden die offizielle Spenden-Scheckübergabe an den WiF e.V. statt.

Eines der Ziele des ZONTA Clubs ist die Stärkung der Position der Frau durch Förderung der Bildung und Gesundheit der Mädchen und Frauen sowie das Eintreten gegen Gewalt und Unterdrückung. Der ZONTA Club Wiesbaden war beeindruckt von den Angeboten und Aktivitäten, die im WiF Frauenzentrum stattfinden und die den Zielen des Zonta Clubs nahestehen.

Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund bekommen durch WiF e.V. die Möglichkeit, sich mit verschiedenen aktuellen gesellschaftlichen Themen und Entwicklungen auseinanderzusetzten. Sie werden befähigt, den persönlichen und kollektiven Einfluss auf Personen und Institutionen zu üben, um so die interkulturelle Öffnung derer anzukurbeln und die Integration auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Als internationales Frauen- und Mädchen-Begegnungs- und Beratungs-Zentrum ist WiF e.V. in erster Linie eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Frauen mit Migrationshintergrund. Offen ist das Zentrum jedoch für alle Frauen und Mädchen. Seit über acht Jahren bietet WiF e.V. verschiedene niedrigschwellige Angebote in geschützten Räumen an und hat professionelles, mehrsprachiges Personal mit Migrationshintergrund, das eine kultur- und migrationssensible Arbeit leistet. Es verfügt über gute Kontakte und gezielte Vernetzungssysteme zu allen städtischen und nicht städtischen Einrichtungen und Institutionen. Bedarfsorientierte psychosoziale (Erst)Beratung kann in Deutsch, Marokkanisch, Arabisch, Englisch, Türkisch, Serbisch, Kroatisch, Spanisch, Portugiesisch, Farsi oder Russisch durchgeführt werden. WiF e.V. ermöglicht Begegnung und schafft Bedingungen für lebhafte Dialoge, bietet Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen, wie z.B. Gesundheit, Erziehung, Bildung und Interkulturelle Kommunikation. Auch Angebote zur Vertiefung der deutschen Sprache, wie „Deutsch im Dialog“ oder das Elternangebot Spielkreis „ZusammenSpiel“ sind Teil der WiF Angebote. Darüber hinaus bietet WiF e.V. zur Unterstützung von Migrantinnen mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen eine Lese-Schreib Hilfe an, die auch mehrsprachig an unterschiedlichen Tagen angeboten wird.

Am 25.11.2015 hat der Zonta Club Wiesbaden einen Filmabend im Murnautheater organisiert und einen beachtlichen Betrag erzielt. Der gesamte Erlös geht diesmal an das psychosoziale begleitete Treffen für geflüchtete Frauen und Mädchen. In Kooperation mit der Arbeitsgruppe der Bezirksärztekammer Wiesbaden ist der niedrigschwellige Treff im Januar 2016 für geflüchtete Frauen und Mädchen ins Leben gerufen worden. Der Treff findet einmal wöchentlich statt und richtet sich an Frauen und Mädchen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Zwei Teams aus ehrenamtlichen Fachfrauen (Psychiaterin, Psychologin, Sozialpädagogin usw.) und Dolmetscherinnen begleiten donnerstags für zwei Stunden das Treffen. Begegnung und Austausch finden in den geschützten Räumen von WiF e.V. statt. Die Möglichkeit der Kinderbetreuung ist gegeben.

Foto: Spenden-Scheckübergabe des Zonta Clubs Wiesbaden am 24.03.2016
von links nach rechts:
Mila Kovacevic, WiF Geschäftsführerin; Jutta Mollenhauer, Präsidentin des Zonta Clubs Wiesbaden, Saskia Veit-Prang, Kommunale Frauenbeauftragte